Lesung „Flüchtlingsgespräche“

In Erinnerung an die Pogromnacht vom 9. November 1938 finden in Müllheim mehrere Veranstaltungen statt. Das Markgräfler Museum weist auf die szenische Lesung zum Text „Flüchtlingsgespräche“ von Bertold Brecht am 11.11.2022 um 20 Uhr im Lindenhofkeller Müllheim hin. Sie wird vom Förderverein Erinnerungskultur Müllheim veranstaltet, mit dem das Museum immer wieder zusammenarbeitet. Neben dem historischen Bezug macht auch die weltpolitische Lage diese Lesung hochaktuell.


Buch
Entlang des Klemmbachs

Buchtitel - Entlang des Klemmbachs

 

In der Edition Markgräflerland ist das reich bebilderte Buch »Entlang des Klemmbachs« von Bernhard Trub erschienen. Der Autor stellt 63 wasserbetriebene Stationen, darunter besonders die ehemaligen Mühlen, im gesamten Weilertal vor.

Preis 29.90 EUR
ISBN 978-3-940552-53-2


Buch
Stolpersteine in Müllheim

Buchtitel - Stolpersteine in Müllheim

 

Das Büchlein »Stolpersteine in Müllheim« kann seit 1. April in der Tourist-Info, im Markgräfler Museum sowie in der Buchhandlung Beidek erworben werden.

Preis 4,90 EUR
ISBN 978-3-940552-09-9


Museumsbibliothek online

Die Bibliothek des Museums ist jetzt online einsehbar.

Museumsbibliothek


Videointerview mit
Dr. Bernhard Rom

Zum Tag der Jüdischen Kultur 2021 konnte das Markgräfler Museum Müllheim ein Gespräch mit Dr. Bernhard Rom, Au bei Zürich, führen. Er ist ein Verwandter der letzten Müllheimer Kantorenfamilie Alperowitz-Rom.

Videointerview mit Dr. B. Rom.

BZ-Talk: Leiter des Markgräfler Museums stellt Ferdinand Kellers “Der Alchimist” vor

“Der Alchimist” gehört zu den bekanntesten Werken des Malers Ferdinand Keller. Über seine Besonderheit spricht Jan Merk, Leiter des Markgräfler Museums in Müllheim, im BZ-Talk.

Badische Zeitung vom 12.03.2021

Der Alchimist

Willkommen im Markgräfler Museum im Blankenhorn-Palais und in der Frick-Mühle

Die Ausstellungen sind von Mittwoch bis Samstag von 14-18 Uhr und Sonntag von 11-18 Uhr geöffnet. Die Abteilung Geologie/Archäologie wird bis Sommer 2022 überarbeitet.

Das Mühlenmuseum Frick-Mühle hat im Oktober 2022 jeden Sonntag von 15-17 Uhr geöffnet: Mühlentechnik und Mühlengeschichte werden erläutert.

Das Museumsbüro ist dienstags bis freitags von 9-12 Uhr erreichbar.

Die aktuell geltenden Corona-Regelungen finden Sie auf www.muellheim.de/corona/


 

Rheinreise
Rosa Lachenmeier

Ausstellung 9.10.2022-26.3.2023

Ausstellung Rheinreise 2022

 

Der Rhein hat viele Facetten. Als europäischer Strom bildet er eine Grenze zwischen Nationen, welche durch zahlreiche Brücken und Fähren wiederum verbunden sind. Reist man dem Rhein entlang, wechseln sich Naturschutzgebiete, Industrie und Hafenzonen ab. Die gerade Linie des Kanals, der die Schifffahrt beherbergt und die Stromgewinnung ermöglichte, verdrängte die ursprünglichen Flussbogen. Die Mäander, die das ehemals breite Flussbett prägten, sind heute in den Naturschutzgebieten sichtbar geblieben und geben dem wiedererwachten Biotop Nahrung.

Auf seinem Grund birgt er historische Zeugnisse, Erinnerungen an vergangene Zeiten, an der Oberfläche hingegen beglückt er heute Schwimmfreudige, die sich im Sommer hinunter treiben lassen. Von jeher galt der Fluss als Metapher für das Fliessen der Zeit: Vergänglichkeit und Gegenwart in einem.

Die Künstlerin Rosa Lachenmeier ist in Basel am Rhein aufgewachsen und in seiner Nähe geblieben. Sie widmet ihre Ausstellung den vielgestaltigen Aspekten dieses Stroms. In ihren Werken verbindet sie meist Fotografie und Malerei und erschafft so eine visuelle Reise entlang des Rheins.


 

Ausgegraben
Neufunde aus Müllheim

Foyerausstellung bis 20.11.2022

Ausstellung Ausgegraben 2022

 

Gemeinsam mit dem Landesamt für Denkmalpflege können aktuelle archäologische Neufunde von der Altsteinzeit bis in das 19. Jahrhundert aus dem Stadtgebiet präsentiert werden. Schon vor über 50.000 Jahren jagten Menschen an der Mauchener Talmulde bei Feldberg. An ihrem Lagerplatz bearbeiteten sie Geräte aus Bohnerzjaspis. Bei einer Rettungsgrabung auf dem Sparkassenareals kamen spannende Siedlungsspuren der Bronzezeit bis in die frühe Neuzeit zutage. Und ein außerordentlich reich ausgestattetes Grab der frühen Keltenzeit wurde im Gewerbegebiet „Äußere Wässerefeld“ freigelegt. Eine Auswahl dieser Funde ist nun erstmals öffentlich zu sehen.