Museumsbibliothek online

Die Bibliothek des Museums ist jetzt online einsehbar.

Museumsbibliothek


Videointerview mit
Dr. Bernhard Rom

Zum diesjährigen Tag der Jüdischen Kultur konnte das Markgräfler Museum Müllheim ein Gespräch mit Dr. Bernhard Rom, Au bei Zürich, führen. Er ist ein Verwandter der letzten Müllheimer Kantorenfamilie Alperowitz-Rom.

Videointerview mit Dr. B. Rom.

BZ-Talk: Leiter des Markgräfler Museums stellt Ferdinand Kellers “Der Alchimist” vor

“Der Alchimist” gehört zu den bekanntesten Werken des Malers Ferdinand Keller. Über seine Besonderheit spricht Jan Merk, Leiter des Markgräfler Museums in Müllheim, im BZ-Talk.

Badische Zeitung vom 12.03.2021

Der Alchimist

Willkommen im Markgräfler Museum im Blankenhorn-Palais und in der Frick-Mühle

Für den individuellen Ausstellungsbesuch ist das Markgräfler Museum jeweils Mittwoch bis Samstag von 14-18 Uhr und Sonntag von 11-18 Uhr geöffnet. Es gilt 2 G-Plus-Nachweispflicht. Personen mit Booster-Impfung sowie Personen, deren zweite Impfung bzw. Genesung nicht länger als 6 Monate zurückliegen, benötigen keinen Test. Es gilt Maskenpflicht und Erhebung der Kontaktdaten. Der Besucherservice achtet auf das Einhalten der Verhaltensregeln in den großen, gut lüftbaren Räumen.

Das Museumsbüro ist dienstags bis freitags von 9-12 Uhr erreichbar.

Das Mühlenmuseum befindet sich bis Ende März 2022 in Winterpause, danach öffnet es jeden ersten Samstag und dritten Sonntag im Monat.

Die aktuell geltenden Regelungen finden Sie auf www.muellheim.de/corona/


 

Erinnerung an Modeste zur Nedden

Foyerausstellung bis 27.3.2022

Das Markgräfler Museum zeigt im Foyerraum eine Gedächtnisausstellung mit Gemälden von Modeste zur Nedden Pferdekamp (1909-1997), die seit 1959 in Niederweiler lebte und hier vor 25 Jahren, im Januar 1997, verstorben ist. Pandemiebedingt konnte keine Vernissage veranstaltet werden. In Erinnerung sind manchem sicherlich auch ihre Berichte über das kulturelle Geschehen im Markgräflerland, die sie seit 1984 unter dem Kürzel „MZN“ für Lokalredaktion Müllheim der „Badischen Zeitung“ verfasste. In zweiter Ehe war sie mit dem Schriftsteller und Übersetzer Wilhelm Pferdekamp verheiratet. Durch zahlreiche Übersetzungen, unter anderem der Memoiren von Charles de Gaulle, machte sich das Ehepaar einen Namen.

Ihr malerisches Werk entstand in ihrer ersten Lebenshälfte in den Großstädten Berlin und Köln. In New York und Berlin ist Modeste zur Nedden aufgewachsen und besuchte dort nach umfassender musischer Ausbildung von 1929 bis 1935 die Kunstakademie. Ihr wichtigster künstlerischer Lehrer an den „Vereinten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst“ Berlin war der aus Lahr stammende Emil Rudolf Weiß, eng befreundet mit Emil Bizer. Später zog sie mit ihrem ersten Ehemann O. H. Gerster nach Köln, der dort einen Lehrauftrag übernahm und als Künstler wirkte.

In Berlin erlebte sie den „Durchbruch der Moderne“, den sie zwar als „beglückend“ empfand, dem sie sich aber in ihrem künstlerischen Schaffen nicht anschließen wollte. Sie hielt an der figürlichen Malerei fest und malte in eher dunkeltonigen Farben. Die kleine, aber vielseitige Schau im Museumsfoyer mit Leihgaben und Schenkungen aus dem Bekanntenkreis in Niederweiler zeigen Menschenbildnisse, Landschaften und Selbstporträts in „leiser, bisweilen melancholischer Farbgebung“, aber auch drei Grafiken aus dem „Babylon Berlin“ der frühen 1930er Jahre sind zu entdecken.

Modeste zur Nedden

 

Nachkriegsjahre 1945-1952.
Müllheim unter der Tricolore

Ausstellung bis 27.03.2022 verlängert

Eine große Sonderausstellung beleuchtet den Alltag in Müllheim nach der NS-Diktatur und dem Zweiten Weltkrieg. Er war geprägt von Hunger, wirtschaftlicher Not, Wohnraummangel, Flucht und Migration, aber auch vom Aufbau demokratischer Strukturen, der Währungsreform und der Neugestaltung von Bildungswesen, Kulturleben und Vereinen. Die Ausstellung präsentiert auch Zeitzeugenfilme aus Müllheim und stellt die Geschichte des von der französischen Militärregierung 1946 angelegten „Polenfelds“ auf Alten Friedhof dar.

Plakat